Chronik / Spielmannszug Blau-Weiß Oberhausen 1957 e. V.


1967 - 1976








Vor dem 10-jährigen Jubiläum 1967 verlor der Verein durch einen Streit einen großen Teil seiner Spieler. Das 10-jährige Jubiläum, welches im Bürgerheim in Styrum gefeiert wurde, fand einen großen Anklang bei der Bevölkerung. Der Knappenspielmannszug Dortmund - Eving war als Gastverein für das Jubiläum eingeladen worden.

















Da der Spielmannszug bis dato nur aus männlichen Spielern bestand, wurde am 04. Februar 1968 beschlossen, dass auch Mädchen im Verein aktiv mitwirken können. Durch diesen Beschluss, der nach längerer Aussprache von der Mehrheit befürwortet wurde, erhoffte sich der Verein, dass sich die Spielstärke vergrößern würde. Ende 1968 musste Günther Dörnenburg aus beruflichen Gründen seinen Posten als 1. Vorsitzender aufgeben.






Auf der Jahreshauptversammlung 1969 wurde Wilfried Wirth zum neuen 1. Vorsitzenden gewählt. Der Verein begann in diesem Jahr mit dem Neuaufbau, da nur noch eine kleine Anzahl von Spielern übrig geblieben war. Im September 1969, auf dem Styrumer Volksfest, besuchte der Fanfarenzug Grünberg, mit dem man Freundschaft schloss, zum ersten Mal Oberhausen.















Der Aufbau machte gute Fortschritte und der Verein konnte im Jahre 1970 wieder mit einer großen Anzahl von Spielern auftreten, die zum größten Teil aus Jugendlichen bestand. Die Jugendlichen trugen eine Clubjacke als Uniform und Käppis als Kopfbedeckung. In diesem Jahr besuchte der Verein Freundschaftstreffen in Sterkrade, Dortmund - Eving und Dortmund - Mengede.Die angeknüpfte Freundschaft mit dem Fanfarenzug Grünberg wurde Mitte Oktober 1970 mit einem Besuch in Grünberg gefestigt.



Die 1961 gekauften Uniformen hatten nach fast zehn Jahren ihre Pflicht getan, so das man beschloss, neue Uniformen zu kaufen. Die Auswahl der neuen Uniformen wurde mit Unterstützung der Spielerfrauen durchgeführt.




















Auf der Jahreshauptversammlung 1972 beschloss der Spielmannszug das Vereinlokal zu wechseln, da er mit seinen vielen Spielern keine Möglichkeiten mehr hatte gemeinschaftliche Proben durchzuführen. Als neues Vereinslokal diente nun das  Kolpinghaus in Oberhausen. Im Jahresverlauf nahm der Verein an Freundschaftstreffen in Dortmund - Mengede und Buschhausen teil. Für das vom 23. bis 25. September stattgefundene 15-jährige Jubiläum hatte der Verein eine große Anzahl von Spielmannszügen aus der näheren und weiteren Umgebung zu Gast. Bei dieser Festlichkeit wurde erstmalig der Jugendspielmannszug Blau - Weiss Oberhausen der Öffentlichkeit präsentiert.







Anfang 1973 wurde Günther Bornhold zum 1. Vorsitzenden gewählt, da sein Vorgänger aus beruflichen Gründen den Posten nicht mehr ausführen konnte. Die ersten Satzungen des Vereins wurden überarbeitet und neu eingetragen. Die Zahl der Spieler war auf über fünfzig angewachsen. Man besuchte in dem Jahr 1 Freundschaftstreffen in Hinsbeck und machte seinen zweiten Besuch in Grünberg.















Das Jahr 1974 stand unter keinem guten Stern. Die Spielstärke war zwischenzeitlich auf über 50 Musiker gestiegen, aber Streitigkeiten innerhalb des Vorstandes führten jedoch dazu, dass man in kurzer Zeit viele Spieler, darunter auch den 1. Corpsführer, verlor. An seine Stelle trat nun Walter Hillmann.




Am 16. September verstarb Peter Dörnenburg. Er war Ehrencorpsführer und Mitgründer des Vereins.





Anfang 1975 wechselte der Verein vorübergehend in die Gaststätte des damaligen Mitgliedes Willi Reidt, da im Vereinslokal kein Wirt zur Verfügung stand. Man versuchte die Ruhe innerhalb des Vereins wieder herzustellen.




Auf der Jahreshauptversammlung 1976 wurde Wilfried Wirth wieder zum 1. Vorsitzenden gewählt.




Im April, nach einjähriger Abwesenheit, konnte das alte Vereinslokal wieder benutzen werden. Die Spielstärke wuchs auch langsam wieder an. Viele Freundschaftstreffen in der weiteren Umgebung wurden in dem Jahr besucht.












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