Chronik / Spielmannszug Blau-Weiß Oberhausen 1957 e. V.


1977 - 1986




Das 20-jährige Jubiläum wurde 1977 im kleinen Rahmen gefeiert. Dort konnte man wieder eine Jugendabteilung der Öffentlichkeit vorstellen.




1978 konnte der Verein einen lang gehegten Wunsch verwirklichen, indem er sich verchromte kleine Trommeln, neue große Trommeln sowie eine dritte Lyra zulegen. Ferner wurden für die jugendlichen Spieler Uniformjacken gekauft. Zudem ließ man ein vereinseigenes Ärmelabzeichen erstellen und sticken.




Bei den Vorstandswahlen 1978 fand ein Generationswechsel statt. So wurden mehrere Posten durch nachrückende junge Spielleute besetzt. Die Mitgliederzahl stieg auf 120 Personen. Es wurden einheitliche Krawatten mit bestickter Lyra sowie Instrumententaschen angeschafft. Von den Spielleuten wurde der Wunsch geäußert, wieder an Wettstreiten teilzunehmen.




Im Januar 1979 übernahm Udo Giesenar das Amt des 1. Corpsführer.




Unter seiner Leitung belegte der Verein nach langer Abstinenz von Wertungsspielen -im April 1979 in Sythen- den 4. Platz in der C - Klasse. Am 16. September 1979 errang man in Winterberg den 1. Platz im Straßenspiel, den 3. Platz im Ehrenspiel, den 1. Platz im Hauptehrenspiel sowie den 2. Platz in der Tageswertung der Klasse 3. Im September 1979 wurde ein Freundschaftsvertrag mit dem Fanfaren- und Jugendfanfarenzug Grünberg geschlossen. Der Austausch der Urkunden erfolgte während eines Konzertes auf dem Altmarkt in Oberhausen.




Für unsere weiblichen Musiker wurde im Jahre 1980 eine überarbeitete Uniformjacke eingeführt.























Am 30. Juni 1980 wurde das Vereinslokal gewechselt. Neues Vereinslokal wurde die Gaststätte „Zur Stadt Oberhausen“.




Mit dem Schützenverein „St. Sebastianus Oberhausen Lirich“ wurde ein Jahresvertrag für das Schützenfest sowie für die Gastbesuche des Schützenvereines geschlossen. Auf dem Wettstreit am 04. Mai 1980 in Ennepetal belegte der Verein den 3. Platz.




Beim Herbst-Wettstreit in Dortmund - Mengede wurde ebenfalls ein 3. Platz in der B-Klasse errungen.



Die Spielstärke des Vereins wurde im Jahre 1981 gefestigt. Bei 5 Wettstreiten in diesem Jahr erzielte der Spielmannszug sehr gute Ergebnisse. Die vertragliche Bindung mit dem Schützenverein


„St. Sebastianus Lirich“ wurde um ein weiteres Jahr verlängert.



Das Jahr 1982 stand im Zeichen des 25-jährigen Jubiläums. Es wurden ein Freundschaftstreffen sowie ein Wettstreit für Spielmanns- und Fanfarenzüge, in der Sporthalle am Bero-Center, veranstaltet. Einer der Höhepunkte war der Festabend mit einem Show- und Galaprogramm mit Stargast „Gaby Baginski“ . Für dieses Fest mussten alle Hände des Vereins tatkräftig mit anpacken.



Zudem trat der Verein im Jubiläumsjahr bei vielen Veranstaltungen und Feierlichkeiten auf.




Im Jahre 1983 wurde die musikalische Leistung, die man durch eifrige Probenarbeit erreicht hatte, mit sehr guten Platzierungen auf Wettstreiten belohnt. Es war eine erhebliche Verbesserung im musikalischen Bereich fest zustellen. Wie in jedem Jahr absolvierte der Verein wieder Wettstreite, Freundschaftstreffen, Ständchen und Schützenfeste. Der Spielbetrieb wurde, nach sehr guter Zusammenarbeit und Erfahrung mit dem Schützenverein Lirich, durch die Übernahme der Spiele für den BSV Essen - Frintrop 1919 ausgeweitet.




Der Spielmannszug kann das Jahr 1984 als ein Arbeitsjahr bezeichnen. In diesem Jahr wurden mit großem Kostenaufwand neue Trommeln ausländischer Bauart angeschafft. Diese Trommeln, die als erste in unserer Region zu sehen waren, fielen den Zuschauern bei den Auftritten sofort ins Auge. Der Verein absolvierte in diesem Jahr drei komplette Schützenfeste. Bei dem Schützenfest in Essen - Unterfrintrop spielte der Spielmannszug, nach langer Zeit, erstmalig wieder den Zapfenstreich.




Dieser Auftritt war für viele Spieler ein beeindruckendes Erlebnis.




Auf dem Wettstreit in Grünberg errang der Verein einen hervorragenden 2. Platz in der A-Klasse, sowie einen 2. Platz in der Konzertklasse.




Damit man eine bessere Ausbildung für die Spieler durchführen konnte, wurde 1985 das Spielen nach Noten eingesetzt. Durch die große Anzahl der Auftritte des Vereins wurden von jedem einzelnen Spieler viele Freizeitstunden geleistet.




Auf der Jahreshauptversammlung im Jahre 1986 wurde Uwe Giesenar zum 1. Vorsitzenden des Vereins gewählt.




Im gleichen Jahr besuchte der Verein Musikveranstaltungen in Castrop-Rauxel, Dortmund-Kley, Wesel und Gevelsberg. In diesem Jahr war der Verein Ausrichter für das 1.Reviertreffen der Spielmanns- und Fanfarenzüge im Revierpark Vonderort. Zudem gründete man mit anderen Oberhausenern Vereinen die „Interessengemeinschaft der Spielmannszügen Groß Oberhausen“.
































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